Die Pflege eines Angehörigen, sei es wegen Krankheit, Behinderung oder fortgeschrittenem Alter, wirft viele Fragen auf. Gerade in den letzten Jahren nimmt  die Hauskrankenpflege immer mehr zu und stellt uns vor emotionale, finanzielle und körperliche Herausforderungen. Wie komme ich zu Pflegegeld, wer hilft mir bei der täglichen Pflege, wie kann ich den Kranken richtig pflegen und wieder mobilisieren.

Pflegegeld

Den Antrag auf Pflegegeld stellt man an die Pensionsversicherungsanstalt, das Formular dafür können Sie online auf der Homepage der PVA  herunterladen bzw. bei Ihrem Hausarzt anfordern.

Download Antrag auf Pflegegeld

Externe Hilfe

Es gibt zahlreiche Hilfsorganisationen, die Sie bei der Pflege Ihres Angehörigen unterstützen. Wenden Sie sich dazu an die Sozialstationen der mobilen Hauskrankenpflege (z.B. Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas oder Pro Mente). Auch die 24-Stunden-Betreuung ist eine Option, wenn der Kranke alleine lebt oder Hilfe rund um die Uhr braucht.

Hilfsmittel für die richtige Krankenpflege

Es gibt aber auch zahlreiche Hilfsmittel im Fachhandel, die Sie bei der täglichen Pflege bzw. bei  der Mobilisation des Kranken unterstützen,  Ihnen die teilweise schwere körperliche Arbeit erleichtern und so dem zu Pflegenden ein menschenwürdiges, möglichst schmerzfreies Leben trotz  Einschränkung oder Krankheit ermöglichen.

Gute Pflege beginnt bei der richtigen Lagerung

Mithilfe von speziellen Matratzen wie z.B. der Softform Excel Würfelmatratze mit atmungsaktivem, wasserfesten Bezug,  die die optimale Ergänzung zu einem Krankenbett bietet,  bis hin zu druckentlastenden Sitz- und  Lagerungskissen, welche das Wundsitzen verhindern bzw. verbessern können. Das im Sanitätshaus Luksche angebotene elektrisch verstellbare Pflegebett Elbur Pb 526  können Sie mieten oder auch kaufen und ist im Bedarfsfall innerhalb von 2 Tagen lieferbar. Dieses Bett entspricht höchsten Ansprüchen. Kopf- und Fußteil sind individuell einstellbar. Für die leichtere Pflege im Bett  – rückenschonend für den Pfleger – bzw. dem leichterem Übersetzen auf Rollstuhl oder Toilettenstuhl kann das Bett mittels einfacher Handbedienung stufenlos auf eine der Situation entsprechenden  Höhe gestellt werden. Um den Patienten  schonend umzusetzen, aber auch um den eigenen Rücken möglichst wenig zu belasten, gibt es zahlreiche Behelfe wie z.B. den Transfergurt, das Rutschbrett oder den Patientenlift „Eagle 620“, bei dem es u.U. sogar eine Zuzahlung durch die Krankenkasse gibt.

Hygiene ist wichtig!

Die tägliche Hygiene kann durch Hilfsmittel wie z.B. einen fahrbaren Dusch- und Toilettenstuhl, einen Badewannenlift oder eine Badebrett enorm erleichtert werden.

Sollte der Patient jedoch das Bett gar nicht mehr verlassen können, so gibt es die Möglichkeit, ihn mit entsprechenden Pflegemitteln direkt im Bett von Kopf bis Fuß hygienisch frisch  und wohltuend sanft zu pflegen. Mit den Pflegeserien von Hartmann (Menalind) oder TENA ist dies ohne großen Aufwand jederzeit machbar. Hilfreich sind hier z.B. die Feuchttücher „Wet Wipe“ – Reinigung, Pflege und Schutz speziell für belastete oder empfindliche Haut, oder sie kombinieren Einmalwaschhandschuhe mit Pflegeschaum oder Washlotion. Sogar Haare waschen im Bett ist möglich! Mithilfe der aufblasbaren Kopfwaschwanne einfach und ohne Mühe durchzuführen!

Achten Sie bitte auch auf die richtige Pflege der gereinigten Haut. Gerade stark beanspruchte Haut z.B. bei  inkontinenten Personen oder durch Strahlungsbehandlung geschädigte Hautareale, sogenannte „Papierhaut“ bei älteren Menschen – für jeden Typ gibt es die richtige Pflege. Z.B. Jojoba Care Emulsion, Menalind Hautlotion, Cavillon Hautschutzspray oder Creme. Unser geschultes Fachpersonal in den Filialen berät sie gerne!

Krankenpflege ist keine einfache Aufgabe. Aber wir vom Sanitätshaus Luksche wollen versuchen, Ihnen dabei zu helfen.

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